1000 Euro für Wasseropfer

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Open-Air-Verlosung in Kallmuth beim Mini-Dorffest mit den Feytal-Barden – Jaqueline Fehsel übergibt Spende an Mechernich-Stiftung

Mechernich-Kallmuth – Eigentlich hatte die „Eifel-Gäng“ am 21. August auf dem Kallmuther Schulhof auftreten sollen, doch der Gig platzte aus Gesundheitsgründen. Spontan stellten die Kallmuther Bürger unter der Regie der Schwestern Janine und Jacqueline Fehsel sowie Ortssheriff Robert Ohlerth bereits für Freitag ein „Mini-Dorffest“ auf die Beine.

Am Ende des Kallmuther Mini-Dorffestes konnte Jacqueline Fehsel dem Mechernicher Dezernenten Ralf Claßen als Vorsitzendem der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung 1000 Euro Erlös für die Hochwasseropfer im Stadtgebiet übergeben. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Für fetzige Musik sorgten dabei die „Feytal-Barden“, es wurde lecker gegessen und getrunken – und zu später Stunde ging eine Verlosung mit zum Teil von Sponsoren gestifteten Preisen über die Bühne. „Die Idee dazu wurde eine Woche zuvor beim Familienfest geboren“, berichtete Robert Ohlerth dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Nur fünf Tage blieben zur Vorbereitung.

Die Band „Feytal-Barden“ sorgte für musikalische Unterhaltung beim spontanen Dorffest zugunsten der Hochwasserhilfe der Mechernich-Stiftung. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Open-Air-Verlosung am Bürgerhaus gab es Restaurant- und Schwimmbad-Gutscheine, Spirituosen und Spielsachen zu gewinnen. „Wir haben viele schöne und attraktive Preise gespendet bekommen“, so der Ortsbürgermeister. Am Ende konnte Jacqueline Fehsel dem Mechernicher Dezernenten Ralf Claßen als Vorsitzendem der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung 1000 Euro Erlös für die Hochwasseropfer im Stadtgebiet übergeben.

Zu Bier und Gegrilltem kam vergangenen Freitag in Kallmuth eine Sonderverlosung mit attraktiven Gewinnen. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

Auch 2021 blüht die Heide…

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Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth fotografiert mit „Calluna“ und „Erika“ bedeckte Hänge am Krähenloch und am Kallmuther Berg und empfindet das Bild als Trost in schlimmer Zeit

Mechernich-Kallmuth – Das Heidekraut blüht zurzeit bei Kallmuth im Mechernicher Bergschadensgebiet. Der Spezialist für karge Böden kann auch noch die letzten Nährstoffe aus dem Untergrund lösen. So verwandelt die „Calluna“ die Steinwüsten und Halden am ehemaligen Tagebau Kallmuther Berg und zwischen Kalenberg und Krähenloch in bewachsene Hänge in Rot- und Lilatönen.

Die Heide blüht am Kallmuther Berg. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Das Kraut wächst eher langsam, wird dafür aber zehn bis 15 Jahre alt. Vielen kleinen Tieren wie Insekten und Vögeln bietet der dichte Bewuchs sowohl Nahrung wie Unterschlupf. Kallmuths Ortsvorsteher Robert Ohlerth hat die stimmungsvolle Landschaftsaufnahme angefertigt und zugesendet. Er deutet sie symbolisch als Hoffnungsschimmer in schlimmen Corona- und Hochwasserzeiten: „Es geht wieder aufwärts – die Heide blüht!“

Am Kallmuther Berg existiert auf kargen Haldenböden die sogenannte „Mechernicher Bleiflora“, eine Pflanzengesellschaft aus Flechten und Moosen, die mit extremen Schwermetallbelastungen zurechtkommt und um derentwillen Botanik-Studenten von weither zu Exkursionen an den Bleiberg reisen.     

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Mini-Dorffest am kommenden Samstag

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Info des Ortsbürgermeisters

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