Altes Kreuz neu aufgearbeitet

Details

Der Ortsvorsteher bedankt sich bei Martin Stoffels und Peter Evertz für die Überarbeitung eines alten Holz-Kreuzes, welches bereits für über 30 Jahre auf dem Kallmuther Friedhof auf einem Grab gestanden hat und hätte abgeräumt werden sollen. Nun wurde dieses Kreuz, gefertigt von Schreinermeister Vogelsberg vor rund 33 Jahren, wieder aufgearbeitet und hat einen Platz am neuen Teil des Kallmuther Friedhofs gefunden.

Segen für Zwei- und Vierbeiner

Details

Sankt-Georgsritt in Kallmuth am Sonntag, 1. Mai – Reiterprozession zum Georgspütz ab 11.15 Uhr – Freiluftgottesdienst und anschließend Beisammensein – Helfer bauten Zelt auf der Festwiese auf

Mechernich-Kallmuth – Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause können Pferde und Reiter sich am Sonntag, 1. Mai, wieder den Segen beim traditionellen Sankt-Georgsritt abholen. Die Reiterprozession soll in diesem Jahr zum 68. Mal stattfinden. Im Wallfahrtsort Kallmuth werden erfahrungsgemäß bis zu 200 Pferde aller Rassen, Farben und Größen zusammen mit ihren Reitern sowie rund 1.000 Fußpilger erwartet.

Vorbereitungen für den Georgsritt (v.l.): Gerhard Mayr-Reineke, Alexander Schmitz, Michael Frings, Hubert Hufschmidt und Andreas Schmitz bauten gemeinsam das Zelt auf der Festwiese auf. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Die Reiterprozession startet um 11.15 Uhr in Kallmuth an der Burg. Von dort geht es durch das festlich geschmückte Dorf bis zum etwa einen Kilometer entfernten „Georgspütz“ im Grünen Tal zwischen Kallmuth und Vollem. Der Freilichtgottesdienst mit Festprediger Pfarrer Pater Wieslaw Kaczor (Steinfeld) ist für 12 Uhr geplant. Nach der Segnung von Pferden und Reitern zieht die Prozession mit Musikverein, Sakramentswagen, Reitern und Fußpilgern wieder zurück zur Festwiese nach Kallmuth mit Bewirtung der Gemeinde.

Helfende Hände beim Zeltaufbau

Der Reiterheilige St. Georg wird aufgrund seines unbeugsamen Charakters seit dem Mittelalter verehrt. In Kallmuth war St. Georg schon Patron der 1243 erstmals erwähnten Burgkapelle und wurde auch Schutzpatron der Pfarrkirche, als Kallmuth 1804 eine eigene Kirchengemeinde wurde. Als Fußprozession fand die Wallfahrt nachweislich schon seit dem 17. Jahrhundert statt. Nach einer langen Unterbrechung durch die Weltkriege wurde der Georgsritt 1953 wiederbelebt – und findet in diesem Jahr zum 68. Mal statt.

Pferde aller Rassen, Farben und Größen mit ihren Reitern sowie Fußpilger werden zu der farbenfrohen Prozession am Sonntag, 1. Mai, in Kallmuth erwartet. Archivfoto: Reitz/pp/Agentur ProfiPress

Organisiert wird der Mairitt vom Sachausschuss „Sankt-Georgsritt“ des Pfarreirates Kallmuth unter Vorsitz von Gerhard Mayr-Reineke und Robert Ohlerth. Mit einer Gruppe von Freiwilligen trafen sie sich jetzt, um mit vielen helfenden Händen das große Zelt auf der Festwiese aufzubauen. Eine weitere Gruppe fertigte in Handarbeit Trensenschmuck für die Pferde aus Eichenlaub und bunten Fähnchen.

In Handarbeit wurde der Trensenschmuck für die Pferde zum Georgsritt gefertigt. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Das Organisationsteam freut sich auch über anderweitig helfende Hände, die zum Beispiel Kuchenspenden zum Mairitt mitbringen möchten (Kontakt: Rita Breuer, Telefon 0 24 84-15 14). Wer die Traditionsveranstaltung mit einer Geldspende unterstützen möchte, kann dies per Überweisung auf das Konto IBAN DE 65 3825 0110 0001 6457 12 tun.

pp/Agentur ProfiPress

 

Umwelttag/Müllsammelaktion am kommenden Samstag

Details
Am kommenden Samstag lädt Ortsbürgermeister Robert Ohlerth zum diesjährigen Umwelttag ein. Treffen dazu ist um 10 Uhr am Bürgerhaus. Arbeitsgeräte und Auto/Traktor mit kleinem Hänger sind gerne gesehen. Wer Zeit hat und teilnehmen möchte, meldet sich zur besseren Planung gerne bei Robert Ohlerth unter der Tel.-Nr.: 02484/1331. Es darf aber natürlich auch spontan teilgenommen werden.
 
Für alle Helfer stehen im Anschluss an die Sammelaktion ein paar Getränke bereit.

Die Kinder der AWO Kindertagesstätte haben es bereits vergangene Woche vorgemacht und den Kalenberger Weg von Müll und Unrat befreit. Herzlichen Dank dafür!

 

Frühlingsgruß aus Kallmuth

Details

 

Einige Blumenpaten haben ihre Kübel bereits auf eigene Faust bepflanzt. Hier zwei Beipiele von Willi Friedrichs. Vielen Dank dafür!
 
 
Auch der Sarkophag am Kriegerehrenmal hat eine neue Infotafel erhalten. Für die Gestaltung dieser geht ein großes Dankeschön an Olliver Lehmann.

 

Obstbaumschnitt Friedhof Kallmuth

Details

Mehrgenerationen-Projekt soll den Nachkommenden viele gute Früchte bescheren

Mechernich-Kallmuth – Die Obstbaumexpertin Astrid Klink-Heistert von „SoNNe, Streuobstwiesen Netzwerk Nordeifel“ hat die Bäume auf der Obstweide am Kallmuther Friedhof beschnitten und die Anpflanzung alter Obstsorten dort „wieder auf Vordermann gebracht“, so Ortsbürgermeister Robert Ohlerth.

Die Obstbaumexpertin Astrid Klink-Heistert von „SoNNe, Streuobstwiesen Netzwerk Nordeifel“ hat die Bäume auf der Obstweide am Kallmuther Friedhof beschnitten. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Der Versuch der Frontfrau der Eifeler Streuobstwiesengenossenschaft, Ohlerth selbst auch in Sachen Obstbaumschnitt anzulernen, sei nicht ganz so erfolgreich verlaufen wie die Beschneidung der alten Apfel-, Birnen- und Steinobstbäume, meinte der Eleve scherzhaft. Der Ortsbürgermeister: „Das Projekt »Neues Leben am Friedhof« nimmt immer mehr Gestalt an.“

Obstbauernlehrling und Ortsbürgermeister Robert Ohlerth bei der Arbeit. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Auch auf dem Gottesacker selbst hatte die Dorfgemeinschaft Bäume angepflanzt sowie neben dem Friedhof die genannte Streuobstwiese. Robert Ohlerth: „Das sind Mehr-Generationen-Projekte. Sie leben von der Hoffnung, dass die Generationen nach uns davon viele Früchte ernten!“ Außerdem werde die Umgebung des Friedhofs sehr symbolträchtig belebt.

pp/Agentur ProfiPress