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Bienenvolk hinter Glas

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„In der Kumm“ in Kallmuth kann man jetzt Staatsinsekten bei der Arbeit und im Brutgeschäft beobachten

Mechernich-Kallmuth – Wer möchte nicht mal sehen, wie es in einem Bienenstock zugeht? Wie die Arbeiterinnen die Puppen in den Waben füttern oder Honig und Nektar ablegen, die sie auf ihren Flügen von Blüte zu Blüte eingesammelt haben? Oder suchen, wo die Königin zu ruhen geruht und wo sie ihre Eier ablegt?

Um diese Neugier zu befriedigen, müssen die Kallmuther Bürger, Kindergartenkinder und Wandertouristen jetzt nicht mehr bis in den Kölner Zoo oder ins Duisburger Bienen- und Honigmuseum reisen, es genügt ein Abstecher in die Kallmuther Straße „In der Kumm“, wo Winfried und Martin Stoffels einen Schaubienenkasten aufgestellt haben und betreuen.

Winfried und Martin Stoffels haben mit ihrem Schaubienenkasten ein Angebot geschaffen, das sich sowohl an die Kinder des örtlichen Kindergartens, als auch durchziehende Wandertouristen und Einheimische richtet. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

„Da kann man von zwei Seiten durch Glasscheiben genau beobachten, was die Staateninsekten tun und treiben“, berichtet Ortsbürgermeister Robert Ohlerth: „Das freut mich ganz besonders für unsere Kindergartenkinder, an deren Kontakt zu Natur- und Dorfleben uns in Kallmuth sehr viel liegt!“

„Honigbienen (Apis) sind eine Gattung aus der Familie der Echten Bienen (Apidae)“, heißt es im Internet-Lexikon „Wikipedia“: „Die Gattung umfasst je nach taxonomischer Auffassung sieben bis zwölf staatenbildende Arten, von denen die meisten nur in Asien heimisch sind.“ Für die weltweite Imkerei habe die Westliche Honigbiene, die auch in Kallmuth gehalten wird, die größte Bedeutung.

„Ich kann mir vorstellen, dass es in Bälde auch Honig aus der neuen Quelle zu erwerben gibt“, so Robert Ohlerth zum Mechernicher „Bürgerbrief“.

Winfried und Martin Stoffels (v.l.) an dem von ihnen „In der Kumm“ in Kallmuth aufgestellten Schaubienenkasten. Dort können Kinder und Erwachsene hinter Glas zusehen, wie es in einem Bienenvolk zugeht. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

   

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